Regionalmanagement

Inhalte zum Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Landshut

Landshut: What next?

Landshut: What next?

Ein etwas anderer Blick auf die Region im Jahr 2046

Mit der Studie „Wohnen – Arbeiten – Mobilität in der Metropolregion München“ hat sich die TU München bereits zu Beginn des Jahres 2015 beschäftigt. Aufbauend auf diese Erkenntnisse hat sich die Technische Universität München vertieft mit der Region Landshut beschäftigt. Das studentische Masterprojekt (Master Urbanistik), unter Leitung von Professor Alain Thierstein (Leiter des Lehrstuhls für Raumentwicklung an der TUM), ist in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Landshut und dem Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Landshut entstanden. Finanziert wurde die Studie über Mittel des Regionalmanagements. Das Studienprojekt befasst sich mit aktuellen und zukünftigen räumlichen Entwicklungen und Veränderungsdynamiken in Stadt und Landkreis Landshut. Die Studenten haben in vier Teilprojekten Stärken und Schwächen analysiert und basierend darauf alternative Zukunftskonzepte für die Region entwickelt. Diese visionären Konzepte sollen zeigen, welches Potenzial in der Region steckt und wie sich Stadt und Landkreis Landshut bis zum Jahr 2046 entwickeln könnten. Eine Studentengruppe hat aus den Erkenntnissen der Stärken und Schwächen ein System von Hubs entwickelt. Diese sollen den Landkreis mit einem flexiblen Mobilitätsangebot und flächendeckender Versorgung ausstatten. Ein Hub dient als Raum für einen schnellen unkomplizierten Wechsel zwischen Verkehrsmitteln (Fahrradstellplätze, Leihradsystem, Schienenverkehr, E-Ladestationen, Car-Sharing) und gleichzeitig können die Räumlichkeiten von Start-Up Unternehmen genutzt werden. Des Weiteren zeigt das Projekt mögliche Entwicklungen im Bereich solidarische Landwirtschaft und Landschaftsgestaltung in Verbindung mit regenerativen Energiequellen. Städtebauliche Maßnahmen treiben die Quartiersentwicklung voran und geben Impulse, um das bestehende Potenzial auszuschöpfen und neues zu generieren. Die Vision zeigt: 2046 soll Landshut als Standort mit hoher Lebensqualität, starker Identität und großen Innovationen glänzen und sich dennoch durch Tradition, Eigenständigkeit und Charakterstärke auszeichnen.

Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

 

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Pedelec-Testwochen für Unternehmen 2017

Pedelec-Testwochen für Unternehmen

E-Mobilität kostenlos testen

Pedelecs - die Räder mit Hilfsmotor finden immer mehr Anhänger und das zu Recht. Die elektrische Unterstützung ergänzt die eigene Tretleistung. Mit der Akku-Leistung des Leih-Pedelecs lassen sich etwa 170 km zurücklegen. Lange Strecken zur Arbeit, noch dazu mit Höhenunterschieden, lassen sich mit einem Pedelec spielend meistern. Aber auch im innerstädtischen Bereich leisten die Elektroräder gute Dienste. Als ökologische und ökonomische Ergänzung tragen sie zu einer Entlastung der städtischen Verkehrssysteme bei. Mit diesem Hintergrund startete Anfang April die Aktion „Pedelec-Testwochen für Betriebe“, eine gemeinsame Aktion des Regionalmanagements für Stadt und Landkreis Landshut und des Mobilitätsmanagements der Stadt Landshut. Die Testwochen ermöglichen es Mitarbeitern regionaler Unternehmen und Behörden eine Woche lang bis zu 5 E-Bikes für den Arbeitsweg zu testen. Diese Aktion soll zum einen den Radverkehr im Allgemeinen fördern, aber insbesondere die Menschen aus der Region dazu bewegen, ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Unterstützung mit dem Hilfsmotor ist eine zusätzliche Hilfe bzw. ein Anreiz um vielleicht auch den ein oder anderen Zweifler zu überzeugen. Gegen eine kleine Gebühr können die Teilnehmer die Fahrräder auch über das Wochenende testen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt des Radfahrens, verfolgt diese Aktion auch das Ziel, die Verkehrsbelastung auf den Straßen zu verringern und das Fahrrad als Alltagstransportmittel mehr in den Fokus zu rücken. Jedes Fahrzeug weniger auf der Straße ist letztlich schon ein Erfolg. Des Weiteren sollen die Testwochen den Unternehmen aufzeigen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um Mitarbeiter zu motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Angefangen bei vernünftigen Abstellanlagen, über Umkleiden und Duschen bis hin zu Lademöglichkeiten für Akkus im Unternehmen. Der Startschuss zu den Testwochen fand am 3. April 2017 bei den Höhenberg Werkstätten in Velden statt. Im Zeitraum von April bis Juli 2017 können nun die Mitarbeiter 16 regionaler Unternehmen die Räder mit Hilfsmotor testen.
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Radlplan für Stadt und Landkreis Landshut 2017

Radlplan für Stadt und Landkreis Landshut

Radfahren in der Region Landshut

Die Bedeutung des Radverkehrs, insbesondere in den unterschiedlichsten Alltagssituationen – sei es Beruf oder Freizeit – nimmt stetig zu. So auch in Stadt und Landkreis Landshut. Der Radverkehr entlastet nicht nur die ohnehin angespannte Verkehrssituation, sondern trägt auch zur Entschärfung des Parkdrucks in der Innenstadt bei. Kurz gesagt: das Fahrrad als Transportmittel im täglichen Gebrauch wird immer beliebter. Um dem Informationsbedarf gerecht zu werden, welche Möglichkeiten es gibt, beispielsweise von den Umlandgemeinden in die Innenstadt zu radeln, hat sich das Regionalmanagement für Stadt und Landkreis entschlossen, die beiden bisherigen Radwegekarten in einen gemeinsamen Radlplan für die gesamte Region zu kombinieren und die beiden Radwegenetzte erstmals in einer größeren Übersichtskarte zu verknüpfen. In der neuen Karte sind keine Radtourenvorschläge aufgeführt. Mit Hilfe des Radlplans soll ein Überblick über die straßenbegleitenden Radwege gegeben werden. Nahezu jede Gemeinde kann Möglichkeiten für Radfahrer bieten, um sicher, komfortabel und schnell von A nach B zu gelangen – sei es von Gemeinde zu Gemeinde oder aus den umliegenden Gemeinden in die Innenstadt. Neben den straßenbegleitenden Wegen sind zudem die überregionalen Fernradwege eingezeichnet, die ein dichtes Netz von Radwegen über die Region Landshut aufspannen. Die gemeinsame Karte ist weniger als täglicher Begleiter zu verstehen, sondern vielmehr als „Nachschlagemöglichkeit“, um sichere Strecken ausfindig zu machen. Sie liefert zusätzliche Informationen, wie eine Auflistung der Fahrradgeschäfte in der Region, den wichtigsten Verkehrszeichen für den Radfahrer und vieles mehr. Neben dem Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern durch den gemeinsamen Radlplan wichtige Informationen bereit zu stellen, soll die Karte auch dazu motivieren, bestimmte Strecken im Alltag auch mal mit dem Rad zu fahren. Der gemeinsame Radlplan von Stadt und Landkreis soll dazu ermutigen. Der im Jahr 2015 erstmals erschienene Radlplan erfreut sich sehr großer Beliebtheit und wurde bereits 2016 nachgedruckt. Auch 2017 gibt es wieder eine neue Version des Radlplans, gespickt mit zusätzlichen Informationen, damit das Radfahren in der Region noch mehr Spaß macht. Erstmals ausgegeben wird der neue Plan am Fahrradaktionstag, der am 22. April 2017 stattfindet. Nach dem Fahrradaktionstag ist der Radlplan 2017 über das Büro für Tourismus im Landratsamt Landshut erhältlich:
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