Hand aufs Herz … Landshut

 

StMGP Schwerpunktthema 2022

Jedes Jahr gibt das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ein Schwerpunktthema aus, dem besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll. In diesem Jahr wurde unter der Kampagne “Hand aufs Herz” das Thema Herzgesundheit und Prävention von Herzinfarkten gewählt. Alle Infos des StMGP zu dieser Kampagne und einen gesammelten Veranstaltungs Kalender finden sie hier.

Auf dieser Seite fassen wir Ihnen die wichtigsten Punkte zusammen und informieren über entsprechende Aktionen in der Region Landshut.

 

Die vier Faktoren der Herzgesundheit

 

Stress

Er ist überall und lässt sich manchmal nicht vermeiden: Familie, Berufleben, Mehrfachbelastungen und andere Verpflichtungen … wir kennen es alle. Wichtig ist es einen ausreichenden Ausgleich zu schaffen.  Denn langfristig kann Stress sich auf negativ auf ihren Blutdruck und somit das herz auswirken.  Ob ein Spaziergang an der frischen Luft, 5 Minuten Stille an einem schönen Ort, Yoga oder Meditationsübungen suchen Sie sich eine für Sie passende Möglichkeit diesen Ausgleich in ihren Alltag zu integrieren. Auch Entspannung will geübt sein – geben Sie sich also Zeit und versuchen Sie Rituale zu schaffen, die Ihnen wieder Freiraum und Erholung bringen.

 

Gewicht

Überschüssige Kilos belasten nicht nur unsere Organe und die Gelenke, sondern auch unser Wohlbefinden und oft den Willen zu Bewegung. Übergewicht ist nicht nur ein Risikofaktor für Herzerkrankungen, sondern erhöht auch das Risiko für Diabetes und hohe LDL-Cholesterinwerte. Aber wie werde ich die Kilos nachhaltig los? Daran scheitern die meisten Menschen. Crash-Diäten und kurzfristige Interventionen bringen hier keine langfristigen Erfolge. Regelmäßige Bewegung, weniger Stress und Rauchfreiheit sind die ersten Schritte in die richtige Richtung. Außerdem gilt “Du bist was du isst” tatsächlich: Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist der Schlüssel. Dabei geht es nicht um einen Verzicht auf alles was gut schmeckt, langweilige Gerichte ohne Geschmack oder ähnliches. Es geht darum die alltäglichen Entscheidungen die bessere Wahl zu treffen und zu wissen was Ihrem Körper gut tut.

Rauchen

Das ist jetzt aber wirklich die letzte Zigarette … Morgen höre ich auf! Diesen Satz haben viele von uns wahrscheinlich nicht nur einmal gehört. Mit dem Rauchen aufzuhören ist für viele Menschen nicht leicht, obwohl wir alle genug Gründe dafür kennen. Aber solange der eigene Wille fehlt ist es schwer es durchzuhalten. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören können Sie allein damit ihr Herzinfarktrisiko bereits halbieren. Inzwischen gibt es verschiedene Möglichkeiten sich von Nikotin langsam zu entwöhnen. Holen Sie sich Hilfe bei ihrem Hausarzt oder bei Rauchentwöhnungsprogrammen, wie etwa bei den Volkshochschulen.

 

Bewegung

Nach einem langen und harten Arbeitstag hören Sie ihre Couch bereits rufen? Verlockend – nicht? Aber wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang bevor Sie sich ausruhen oder nach dem Abendessen? Schon eine halbe Stunde am Tag körperliche Aktivität, im Idealfall an der frischen Luft, helfen Ihrem Herz und ihrer Psyche enorm. Welchen Sport bzw. welche Bewegung Sie wählen, hängt natürlich von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Es soll ja auch Spaß machen, sonst hält man es auf Dauer nicht durch. Vielleicht suchen Sie sich jemanden der mitmacht oder schließen sich einer Gruppe an – gemeinsam ist die Motivation dann auch größer.

Kennen Sie Ihr persönliches Risiko für einen Herzinfarkt ?

“Wissen ist Macht.” Francis Bacon

Diesen Spruch hören wir im Alltag immer wieder – aber warum ist Wissen macht ? Wenn Sie ihren Körper und ihre persönlichen Schwachstellen kennen können Sie, gemeinsam mit ihrem Umfeld bewusste und präventive Entscheidungen treffen. Ein Herzinfarkt kommt meist plötzlich und scheint unvorhersehbar, es gibt jedoch gewisse Risikofaktoren die man im Auge behalten kann.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Risikofaktoren und einen individuellen Risikotest finden Sie auf der Seite der Deutschen Herzstiftung. Bei Unsicherheiten und Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Aktionen zum Thema “Hand aufs Herz” in der Region

Ab dem 21.März 2022 widmet sich das StMGP mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen dem Thema Herzgesundheit. Eine Übersicht aller Angebote finden Sie auf der Seite des StMGP.

Auch in Landshut gibt es in diesem Zeitraum Informations- und Aktionsangebote. Eine Sammlung der Angebote in der Region Landshut finden Sie hier:

Herzinfarkt: Risiko erkennen, Behandlung verbessern

Anhaltende Brustschmerzen, oft verbunden mit schwerer Atemnot: es besteht die Gefahr eines Herzinfarktes – ein Ereignis mit einem hohen Risiko!

Die moderne Behandlung des Herzinfarktes mit schneller Rettungskette, EKG-Überwachung und sofortiger Herzkatheteruntersuchung hat zu einer Verbesserung des Überlebens und der späteren Beschwerden geführt. Neue, sehr effektive Medikamente zur Nachbehandlung senken das spätere Risiko für Herzschwäche und ein Fortschreiten der Gefäßerkrankung. Neben Medikamenten spielt auch eine konsequente Lebensstiländerung und die Modifikation der Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, hohes Cholesterin, Nikotin und andere Faktoren eine große Rolle.

In Zusammenarbeit zwischen der AOK Bayern und dem ärztlichen Kreisverband Landshut, informiert Professor Holmer in seinem Vortrag über die Zeichen, die einen Herzinfarkt anzeigen können, die Hintergründe der Entstehung sowie die moderne Behandlungsstrategie und die wichtigen Medikamente. Er informiert auch über die Möglichkeiten der Soforthilfe beim Herzstillstand.

Referent: Prof. Dr. med. Stephan Holmer, ärztlicher Direktor des Klinikums, Chefarzt Medizinische Klinik II, Facharzt für Innere Medizin, Teilgebiet Kardiologie, Intensivmedizin

Termin: Dienstag, 28. Juni 2022

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: AOK Landshut, Luitpoldstr. 28, 84034 Landshut

Gesichter der Arteriosklerose – Vorbeugung, Behandlung und Rolle der Ernährung

Thema des Vortrags ist die Diagnostik und Behandlung der Arteriosklerose, d.h. der Verengung von Schlagadern durch Blutfette, Blutgerinsel und Kalk und deren Folgeschäden. Die Art der Beschwerden hängt letztlich von der Lokalisation ab. So kann die Arterienverkalkung der Halsschlagader einen Schlaganfall hervorrufen. Verengte Becken- und Beinarterien verursachen andererseits die sogenannte Schaufensterkrankheit, die mit starken Muskelschmerzen nach kurzen Gehstrecken einhergeht. Auch ein Herzinfarkt ebenso wie Erektionsstörungen können die Folge einer Arteriosklerose sein.

Im Fokus stehen vor allem die Risikofaktoren und die Vorbeugung der verschiedenen Krankheitsbilder unter besonderer Berücksichtigung einer gesunden Ernährung und Lebensweise. Ebenso werden moderne Behandlungsmethoden eingehend erläutert. Der Vortrag wird von anschaulichem Material, Live-Demonstrationen und praktischen Übungen begleitet.

Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Dr. h.c. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie-Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie am Klinikum Landshut

Termin: Donnerstag, 23. Juni 2022

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Online via MS Teams, den Zugang finden Sie hier.

Herzinfarkt: Symptome erkennen, richtig reagieren – Leben retten!

Jedes Jahr erleiden rund 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. typische Symptome sind starke Schmerzen oder ein Engegefühl im Brustkorb, Atembeschwerden, Übelkeit, Unruhe und Angst. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sollte umgehend der Rettungsdienst unter der 112 gerufen werden und eine ärztliche Abklärung in einer Chest Pain Unit (Brustschmerzeneinheit) erfolgen. Ursache für einen Herzinfarkt ist der plötzliche Verlust eines Gefäßes. dadurch wird der betroffene Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Im Rahmen des Vortrages spricht Dr. Josef Haimerl darüber, welche Risikofaktoren einen Herzinfarkt begünstigen und wie diese reduziert werden können. Außerdem erklärt er, wie ein Herzinfarkt erkannt wird und wie bei Verdacht gehandelt werden sollte. Weitere Themen seines Vortrages sind die modernen Diagnoseverfahren bei Verdacht auf einen Herzinfarkt, die Behandlung im Herzkatheterlabor, sowie die anschließende Medikation und Reha-Therapie.

Referent: Dr. med. Josef Haimerl, Oberarzt in der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin am Krankenhaus Landshut-Achdorf

Termin: Dienstag, 10. Mai 2022

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: VHS Rottenburg, Bürgersaal, Kapellenplatz 1, 84056 Rottenburg

Fit trotz Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen

Unser Herz schlägt regelmäßig, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr – für uns eine Selbstverständlichkeit. Den Herzschlag nehmen wir oft erst dann bewusst wahr, wenn er unregelmäßig oder erhöht ist, für Betroffene meist sehr beunruhigende Herzrhythmusstörungen wie Herzrasen oder Herzstolpern oder nicht erklärbare Schmerzen in der Brust auftreten. Für die Herzgesundheit entscheidend ist auch ein gut eingestellter Blutdruck: Ist dieser regelmäßig zu hoch und treten vermehrt Symptome wie Schwindel oder Kopfschmerzen auf, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. Oberarzt Dr. Maximilian Winhard spricht im Vortrag über die Zusammenhänge von Blutdruck und Herzerkrankungen und informiert über Diagnose und Behandlung sowie Herzrhythmusstörungen.

Referent: Dr. Maximilian Winhard, Oberarzt Medizinische Klinik I für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin am Krankenhaus Landshut-Achdorf

Termin: Mittwoch, 04. Mai 2022

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: VHS Vilsbiburg, Stadtplatz 30, 84137 Vilsbiburg

Angebote der Volkshochschulen

Auch bei der VHS Stadt bzw. Landkreis finden Sie unter der Rubrik Gesundheit passende Informations- und Bewegungsangebote rund um die Themen Ernährung, bewegung, Stress und Herzgesundheit.

Schauen Sie doch mal vorbei, was bei Ihnen in der Nähe angeboten wird.

Herzwochen 2022 in der Region Landshut

Auf Initiative der Deutschen Herzstiftung finden jedes Jahr die Deutschen Herzwochen statt. Auch in Landshut gibt es in diesem Zeitraum Informations- und Aktionsangebote. Eine Übersicht aller Angebote finden Sie auf der Seite der  Herzstiftung.

Eine Sammlung der Angebote in der Region Landshut finden Sie sobald sie feststehen auch hier.

Das Herz-ABC

Praktische Tipps & Hinweise

Auf der Seite des StMGP finden Sie verschiedene Informationsbroschüren und Hinweise zu Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können. Im Rahmen des Aktionszeitraums finden Sie diese Flyer und Broschüren auch in Apotheken, Ämtern und bei ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin.

Oftmals weiß man nicht wo man anfangen soll, besonders wenn man langfristig etwas verändern möchte braucht man Unterstützung oder Beratung. Es gibt viele Möglichkeiten selbst tätig zu werden.

Als Hilfestellung haben wir ihnen ein Ideen-ABC zusammengestellt … Probieren Sie doch mal etwas davon aus!

 

 

A wie Abendspaziergang an der Isar

Nutzen Sie ihren Heimweg nach der Arbeit oder die abendliche Runde mit dem Hund, um sich nochmal zu bewegen und frische Luft zu schnappen.

 

B wie Bewegungsparcours

Wussten Sie, dass wir in der Region Landshut eine ganze Reihe an Bewegungsparcours haben? Eine Übersicht finden Sie hier.

C wie Cholesterin

Den Begriff hat man im Laufe seines Lebens mit Sicherheit schon mal gehört, aber was ist das eigentlich genau und was kann ich daran beeinflussen? Eine ausführliche Erklärung und Hinweise finden Sie hier.

D wie Diabetes

Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte sind ein Symptom von Diabetes. Diese Krankheit kann sich vielfältig auf ihren Körper auswirken und auch auf ihr Herz. Was genau Diabetes ist und welche Auswirkungen es haben kann ist hier erklärt.

E wie Entspannung

Egal, ob zu Hause, in der Arbeit oder in der Freizeit, überall lauert einer der großen Risikofaktoren für Herzinfarkt: Stress. Besonders wenn er langfristig auftritt und wie es nicht schaffen und wieder zu entspannen kann er sich negativ auf unsere Gesundheit und unser psychisches Wohlbefinden auswirken.

Doch selbst wenn wir es versuchen, nicht immer stellt sich die Entspannung ein, wenn wir das möchten. Aber das kann man lernen und sich mit ganz verschiedenen Techniken helfen. Vielleicht haben Sie sich bereits eigene Techniken erarbeitet und sind sich dessen nicht bewusst: die Dusche vor dem schlafen gehen, die Musik morgens im Auto …

Schauen Sie doch mal bei Ihrem Sportverein oder der VHS, ob sie einen Kurs finden der sie beim entspannen lernen unterstützt.

F wie familiäre Risikofaktoren

Wir bekommen von unseren Eltern und unserer Familie vieles mit im Laufe des Lebens, leider auch genetische Risikofaktoren. Für Sie und ihre Ärzte ist es daher wichtig zu wissen welche Krankheiten in den letzten Generationen ihrer Familie vermehrt aufgetreten sind. Fragen Sie doch mal ihre Eltern, Tanten, Onkel oder Großeltern.

G wie gesunde Ernährung

Eigentlich wissen wir, was uns wirklich gut tut und was nicht. Im Alltag und dem damit verbundenen Stress geht das aber oftmals unter. Es gibt jedoch einfache Tricks, die man anwenden kann um nicht in die Ernährungsfalle zu tappen: Schreiben Sie sich beispielsweise einen Wochenplan was sie essen möchten und kaufen sie dementsprechend ein. Das spart auch noch Zeit und meistens auch Geld.

Machen Sie keine unrealistischen Diäten, die Sie nicht durchhalten können. Tasten sie sich langsam heran und holen Sie sich Hilfe bei ihren Ärzten oder einem Ernährungsberater. Weitere Tipps und Informationen zur Thema herzgesunde Ernährung finden Sie hier.

H wie Hypertonie (Bluthochdruck)

Hypertonie ist eine weitverbreitete Erkrankung. “Hyper” bedeutet im medizinischen Zusammenhang immer, dass etwas zu hoch bzw. zu viel ist. Die Endung “-tonie” kommt von Tonus, was in der Medizin mit Spannung oder auch Druck zu übersetzen ist. Hypertonie ist als ein zu hoher Blutdruck oder auch Bluthochdruck genannt. Eine Übersicht über die Symptome und was man dagegen tun kann finden sie hier.

I wie Informieren sie sich

Ob es um ihre eigene Gesundheit oder Angebote in der Nähe geht, eine kurze Recherche oder Nachfrage beim richtigen Ansprechpartner kann Sie weit bringen.

Wenn Sie keinen direkten Ansprechpartner haben bzw. sich darüber hinaus infomieren wollen finden Sie bei der Deutschen Herzstiftung eine Fülle an Informationen und Services, wie z.B. eine telefonische Beratung.

J wie Jung bis Alt

Bereits in jungen Jahren kann man eine gute gesundheitsliche Basis fürs Leben gelegt werden. nichts desto trotz macht es ab einem gewissen Alter Sinn Vorsorgeuntersuchungen machen zu lassen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Vorsorgeuntersuchungen bei Ihnen anstehen. Auch ihre Krankenkasse hat hier möglicherweise Informationen für Sie zusammengefasst. Ab dem 35. Lebensjahr können gesetzlich Versicherte alle 3 Jahre einen allgemeinen Gesundheits-CheckUp durchführen lassen. Dabei geht es besonders um Herzkreislauf-, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus.

K wie Kochen

Kochen muss nicht kompliziert sein. Es geht auch schnell und einfach, aber trotzdem gesund. Inzwischen gibt es viele Kochbücher oder auch Internetquellen, die Ihnen eine schier endlose Auswahl an einfachen und ausgewogenen Rezepten bieten. Vielleicht schaffen Sie es nicht jeden Tag frisch zu kochen, aber vielleicht einmal mehr als jetzt?

 

L wie Leben mit Herzproblematiken

Auch wenn sie bereits erste Anzeichen einer Herzproblematik entwickelt habe und in Behandlung sind können sie selbst aktiv werden. Die Anpassung ihres Lebensstils gehört genauso dazu, wie die Suche nach Unterstüzung oder dem Austausch mit Gleichgesinnten. Tipps dazu finden sie hier.

 

M wie Mythen

Immer wieder begegnen einem Mythen und Bauernweisheiten, die angeblich dem Herzen bzw. der Gesundheit helfen sollen. Es ist aber oftmals schwer zu erkennen, ob diese nun tatsächlich wahr sind oder nicht. hier sollte man sich immer auf Fachleute verlassen neben ihrem Arzt als Ansprechpartner sind Seiten wie die der Deutschen Herzstiftung verlässliche Quellen, um sich zu informieren. Eine Sammlung von Mythen und Irrtümern rund um das Thema Herzegsundheit finden sie hier.

 

N wie (positive) Nebenwirkungen

Nicht nur Medikamente haben Nebenwirkungen, sondern auch Sport und gesunde Ernährung: Veränderungen im Lebensstil werden auch Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden und Ihren Körper haben. Beobachten Sie diese “Nebenwirkungen” und besprechen Sie diese ebenfalls mit ihrem Arzt. Eine Umstellung der Ernährung kann sich beispielsweise auf Ihre Verdauung auswirken. Vermehrter Sport und Bewegung auf Muskulatur und Gelenke.

O wie Operation

Operationen können notwendig und lebensrettend sein. Ideal ist es jedoch, wenn es gar nicht soweit kommen muss. Kommt es aber nun doch dazu lassen Sie sich ärztlich beraten, holen Sie sich eine zweite Meinung ein. Stellen Sie Fragen und schreiben Sie diese gegebenenfalls vorher auf, um nichts zu vergessen.

P wie Psyche

Unsere psychische (geistige) Verfassung kann sich direkt auf unsere körperliche Gesundheit auswirken und anders herum. Stress kann unsere Psyche negativ beeinflussen und somit auch unseren Körper und unser Verhalten. Vielleicht essen Sie besonders schlecht, wenn sie traurig oder gestresst sind. Vielleicht hilft ihnen genau dann ein kurzer Spaziergang um den Kopf frei zu kriegen.

 

Q wie Qualität vor Quantität

Es geht nicht immer darum möglichst viel zu tun, sondern in kleinen Schritten in die richtige Richtung zu gehen. Mehr ist nicht immer besser und zu viel gleichzeitig kann auch überfordern. Fangen Sie mit etwas an, dass ihnen leichtfällt oder was am wichtigsten ist aus ärztlicher Sicht. Danach geht es Schritt für Schritt weiter.

R wie Rauchen

Man kann es nicht schön reden: Rachen ist nicht nur für ihre Lungen gefährlich, sondern wirkt sich auf eine Vielzahl von Vorgängen in ihrem Körper aus und stelt gleich für mehrere Bevölkerungskrankheiten einen Risikofaktor dar. Wenn Sie es als schaffen den Neujahresvorsatz rauchfrei zu werden endlich umsetzen, schlagen sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Tipps zum aufhören finden Sie hier.

S wie Sportverein

Sportvereine, Fitnessstudios oder auch die VHS bieten ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten sich körperlich zu betätigen. Probieren Sie doch mal etwas Neues aus oder etwas was sie schon immer mal machen wollten. Viele dieser Einrichtungen bieten Schnuppertrainings und vergünstigte Preise für Schüler, Studenten oder auch Senioren an. Informieren Sie sich bei ihrem ansässigen Verein.

 

T wie Teamwork

Oft fällt es einem alleine schwer anzufangen oder durchzuhalten  – suchen sie sich ein Team. Vielleicht ist es ihre Sportgruppe, vielleicht sind es die Kollegen in der Arbeit, ihre Familie oder eine Selbsthilfegruppe. Austausch tut gut und kann Entlastung und Rückhalt bieten.

Auch die regionalen Experten tauschen sich aus und bilden im Rahmen dieser Aktion ein “Herzliches Netzwerk” für Sie.

U wie Umgebung

Auch unsere Umgebung beeinflusst unser Verhalten und unser Gemüt. Schauen Sie sich einmal in ihrer Umgebung um und versuchen Sie diese zu optimieren.

Zuhause:Unordnung hindert uns oftmals daran zu entspannen und abzuschalten. Vielleicht können sie in ihrem Schlafzimmer für etwas mehr Ordnung sorgen und somit für besseren Schlaf?

Arbeitsplatz: Vielleicht hat ihre Firma ein BGM Team, dass ihnen bei der Beantragung eines höhenverstellbaren Schreibtisches helfen kann.

V wie Verantwortung

Es ist ihr Körper, ihre Gesundheit und ihr Leben. Sie können ihr Verhalten verändern, sich rechtzeitig informieren und somit Verantwortung übernehmen.

W wie Wissen

Wissen ist wichtig, aber man muss und kann nicht alles selbst wissen. Wenden Sie sich daher an medizinisches Fachpersonal oder informieren Sie sich auf der Seite der Deutschen Herzstiftung oder bei ihrer Krankenkasse.

Haben Sie inzwischen schon den Risiko-Test gemacht und wissen über ihr Risiko bescheid ? Nein? Na dann los!

 

X wie XY

Männer und Frauen unterscheiden sich in ihren Genen, in ihrem Körperbau und körperlichen Prozessen. Auch die Neigung zu einer Herzerkrankung und die Auswirkungen der verschiedenen Risikofaktoren können sich unterscheiden.

Y wie Yoga

Vielleicht ist Yoga nicht jedermanns Sache, aber auch eine kleine Streching Einheit oder autogenes Training vor dem zu Bett gehen kann für Entspannung und besseren Schlaf sorgen. Oder man schläft einfach direkt in Shavassana ein, das geht natürlich auch.

Z wie Ziel

Ein Ziel stärkt die Motivation und das Durchhaltevermögen. Setzen Sie sich ein langfristiges Ziel und mehrere kurzfristige, z.B. wöchentliche Ziele. Schreiben Sie diese auf oder hängen sie sich einen Zettel an die Kühlschranktür. Kommunizieren Sie ihr Ziel mit Freunden oder Familie, sodass diese Sie unterstützen können oder vielleicht sogar selbst motiviert werden.

Wie finde ich den richtigen Ansprechpartner?

Sie haben Fragen zu ihrer Herzgesundheit oder möchten sich beraten lassen?

Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin ist in der Regel immer die erste Anlaufstelle. Dort kennt man Sie und Ihre gesundheitliche Historie am Besten. Bei Bedarf kann dann eine Überweisung zu einem Spezialisten ausgestellt werden. Vielleicht hat Ihr Hausarzt Sie ja bereits auf eine Möglichkeit der Senkung Ihres persönlichen Risikos hingewiesen.

Im Fall des Verdachts auf eine Herzerkrankung wird die weitere Abklärung bei einem Kardiologen bzw. Internisten stattfinden. In Form einer ausführlichen Anamnese, Tests und Bildgebung (z.B. Ultraschall) werden hier alle Eventualitäten überprüft. Danach wird das weitere Vorgehen besprochen.

Stellen Sie Fragen! Es ist Ihre Gesundheit und Ihr Risiko. Wenn Sie etwas nicht verstehen oder sich unsicher sind zögern Sie nicht und fragen Sie noch einmal nach.

 

Sie kennen ihr Risiko oder möchten präventiv etwas für ihr Herz tun?

Oftmals liegt das Problem darin, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll oder wann man das alles im Alltag unterbringen soll. Auch kleine Veränderungen im Alltag können einen Unterschied machen und sind in der Regel nur mit einem geringen finanziellen oder zeitlichen Aufwand verbunden. Wenn Sie Anregungen für eine “herzgesunde” Lebensweise suchen, schauen Sie sich bei der Deutschen Herzstiftung um. Auch Ihre Krankenkasse bietet in der Regel Tipps oder Kurse zu verschiedenen gesundheitlichen Themen an, oftmals gibt es für die Teilnahme an solchen Kursen oder Seminaren sogar einen Bonus.

 

Sie haben Symptome oder sind sich unsicher?

Wenn Sie Symptome einer Herzerkrankung haben oder sich unsicher sind suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt zur Abklärung auf!

 

 

 

Arbeitsgruppen Herzgesundheit

Was ist das?

Das Thema Herzgesundheit besteht seit 2019 in der Gesundheitsregion und beschäftigt sich in zwei Arbeitsgruppen mit dem Angebot in der Region rund um Herzegesundheit, sowie der Umsetzung dieses Schwerpunktthemas.

Auch diese Seite ist Ergebniss dieser Arbeitsgruppe gemeinsam mit der Geschäftsstellenleitung der GesundheitsregionPlus und soll im Laufe der Zeit dazu dienen, alle Informationen zu Projekten und Aktionen rund um Herzgesundheit zu sammeln. Besonders regionale Angebote werden dabei hervorgehoben.

Aus wem besteht die Arbeitsgruppe?

Die Arbeitsgruppen “Prävention von Herzerkrankungen” und “Leben mit Herzerkrankungen” der GesundheitsregionPlus bestehen aus ganz verschiedenen regionalen Akteuren, die sich entweder direkt mit dem Thema Herzgesundheit beschäftigen oder eigentlich aus einem anderen Bereich kommen, sich aber zu diesem Thema in der Region engagieren wollen. Ziel ist es einen guten regionalen Austausch zu ermöglichen und über öffentlichkeitswirksame Aktionen die Bürger für ihre Herzgesundheit zu sensibilisieren.

Sie möchten an der Arbeitsgruppe teilnehmen?

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben melden Sie sich gerne bei der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus.

 

 

 

 

 

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