Wettbewerbsfähigkeit

Bildung und Fachkräfte

Unter Wettbewerbsfähigkeit wird die Fähigkeit beschrieben, mit andern zu konkurrieren. Dementsprechend beschreibt der Begriff die gegenwärtige Stellung und die zukünftigen Aussichten eines Unternehmens, einer Branche oder einer Region im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern. In diesem weiten Sinn reicht der Begriff von der Wettbewerbsfähigkeit eines Arbeitslosen am Arbeitsmarkt über die Fähigkeit eines Unternehmens, sich in Konkurrenz mit anderen Anbietern am Markt zu behaupten, bis zur Leistungsfähigkeit und wirtschaftlichen Dynamik einer Volkswirtschaft in der Weltwirtschaft.

Der Faktor Wissen wird zukünftig nicht nur über die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen im Inlandsvergleich sondern auch über die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Länder im internationalen Vergleich entscheiden. Die zunehmende Technologieorientierung von Unternehmen verzahnt zudem verstärkt die Bereiche Bildung und Fachkräfte. Davon ist nicht nur allein die klassische Ausbildung betroffen – vielmehr wird sich der aufkommende Fachkräftemangel nur durch verstärkte Investitionen im Weiterbildungsbereich abfedern lassen. Der Ansatz wird zukünftig nicht mehr darauf liegen, externes, zusätzliches Personal zu rekrutieren, sondern einen Weg zu finden, die bestehende Belegschaft so fortzubilden, dass die angestrebte Unternehmensentwicklung bewältigt werden kann.


 

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.