Energie

Eine Umweltstation für Stadt und Landkreis Landshut

Eine Umweltstation für Stadt und Landkreis Landshut

Umweltbildung für Jung und Alt

Umwelt- und Klimaschutz sowie der Erhalt der biologischen Vielfalt ist ein wichtiges Thema, das jeden von uns betrifft, egal ob jung oder alt. Mit dieser Haltung und vielen Ideen starteten Stadt und Landkreis Landshut gemeinsam in das Vorhaben eine Umweltstation für die Region zu errichten. Mit den Projekten „Gierschkasperl & Hopfensepperl“ und „Landshuts Baumgiganten“ bewarb man sich erfolgreich als Umweltbildungsstätte. Seit dem 1.10.2016 nun hat die Station ihren Betrieb aufgenommen und läuft unter kompetenter Führung von Frau Dr. Verena Eißfeller. Die Umweltbildungsstätte wurde dann als letzten Schritt am 17. Januar 2017 offiziell als „staatlich geförderte Umweltstation“ von Umweltministerin Ulrike Scharf durch die Übergabe einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet. Die Umweltstation bietet umweltpädagogische Angebote für naturinteressierte Landshuter Bürger an. Die Veranstaltungen stellen eine Vielfalt an aktuellen und Landshut-bezogenen Natur- und Umweltthemen vor und richten sich an ein breites Publikum wie Kindergruppen aller pädagogischen Einrichtungen, Erwachsene, Erzieher und Lehrer. In erlebnisorientierten Führungen für Jung und Alt im gesamten Gebiet von Stadt und Landkreis soll fachlich fundiertes Natur- und Umweltwissen, begleitet durch ein unmittelbares Erforschen und Erleben der Natur mit allen Sinnen, vermittelt werden. Laut Umweltministerin Scharf sind Umweltstationen leuchtende Beispiele für Bürgerverantwortung und Bürgerengagement.

Nähere Informationen zur Umweltstation gibt’s auf der Seite der Stadt Landshut:

http://www.landshut.de/portal/natur-umwelt/umweltbildung/umweltstation-landshut.html

Ansprechpartner:
Dr. Verena Eißfeller
Luitpoldstraße 29a (Rathaus II)
84034 Landshut
Tel.: 0871 - 88 16 90
Fax: 0871 - 88 20 01 686

Posted by Projektmanager in Regionalmanagement

Energiewerkstatt.Schule

Energiewerkstatt.Schule

Energiebildung von Anfang an

Die Energiewerkstatt ist ein Lernprogramm für 3. Klassen, welches die Themen Energieentstehung, Energieeinsparmöglichkeiten und die verschiedenen Formen und Quellen von Energie in Kombination mit der Thematik Klimaschutz schult. Ziel dieses Projektes ist es, das breitgefächerte Thema Energie kindgerecht zu vermitteln und das Bewusstsein der Kinder für dieses wichtige Thema zu schärfen. Das Schulprojekt entstand in Zusammenarbeit zwischen der LandshuterEnergieAgentur (LEA) und dem Bund Naturschutz – Kreisgruppe Landshut. Ausführende Kraft bei diesem Projekt ist die LEA, die mit geschulten Mitarbeitern den Schüler die Thematik näher bringt. Die Energiewerkstatt ist in 3 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Jeder Block umfasst dabei 90 Minuten, in denen zwei Mitarbeiter der LEA zusammen mit den Kindern das Projekt durchführen. Unterrichtseinheit 1: In diesem Modul erfahren die Kinder, was Energie eigentlich ist und welche Energiequellen es gibt. Sie lernen den Unterschied zwischen fossilen und regenerativen Energieformen und erfahren, aus welchen dieser Energieformen in der Deutschland der meiste Strom gewonnen wird. Unterrichtseinheit 2: Nachdem die Kinder nun wissen, wie Energie erzeugt wird, lernen sie mit Hilfe spannender Experimente den Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und Treibhauseffekt kennen. Als Hausaufgabe sollen die Schüler, ausgestattet mit einem Energiemessgerät, der Frage nachgehen, wo verbrauchen wir am meisten Strom und wie kann ich Energie sparen. Unterrichtseinheit 3: Die Durchführung der Hausaufgabe aus Modul 2 dient nun als Grundlage für die letzte Unterrichtseinheit. Dabei wird mit den Kindern auf spielerische Art und Weise reflektiert, welche Geräte zu Hause am meisten Energie „fressen“ und wo man selber Energie einsparen kann. Als Abschluss der „Ausbildung“ erhält jeder Schüler eine Urkunde als Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme an der Energiewerkstatt. Die Energiewerkstatt wurde bereits im Vorfeld an einigen Grundschulen in der Region erfolgreich getestet. Anknüpfend daran sollten möglichst viele Schulen bzw. Klassen die Möglichkeit haben, die Energiewerkstatt zu testen. Durch die Unterstützung regionaler Unternehmen (BMW Group Werk Landshut, Leipfinger Bader KG, Stadtwerke Landshut) konnte das Regionalmanagement in einer Pilotphase 30 Klassen aus Stadt und Landkreis die Energiewerkstatt ermöglichen. Nachdem nun alle 30 Klassen ihre Energiewerkstatt durchgeführt haben, ist die Resonanz der Lehrkräfte, aber auch der Schüler durchweg positiv. Neben dem theoretischen Part, war das Highlight für die Kinder das Modul 2, in dem sie sich selbst betätigen durften und viele Versuche eigenständig durchführen konnten. Mit viel Wissbegierde, erstaunlichem Wissen und großem Ideenreichtum haben sich die Kinder sehr engagiert eingebracht und selbst die Tutoren immer wieder zum Staunen gebracht. Wie geht es 2017 weiter? Erfreulicherweise wird auch im Jahr 2017 die Energiewerkstatt wieder stattfinden und damit erneut 30 Klassen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen über Energieverbrauch und Energiesparen zu erweitern. Wie bereits im letzten Jahr unterstützten auch 2017 wieder regionale Unternehmen (BMW Group Werk Landshut, Leipfinger Bader KG, Stadtwerke Landshut) das Projekt. Als neuer zusätzlicher Sponsor fördert nun auch die ARISTOTHERM Christian Kliche GmbH & Co.KG seit diesem Jahr die Energiewerkstatt.
Posted by Projektmanager in Regionalmanagement