Schule

Energiewerkstatt.Schule

Energiewerkstatt.Schule

Energiebildung von Anfang an

Die Energiewerkstatt ist ein Lernprogramm für 3. Klassen, welches die Themen Energieentstehung, Energieeinsparmöglichkeiten und die verschiedenen Formen und Quellen von Energie in Kombination mit der Thematik Klimaschutz schult. Ziel dieses Projektes ist es, das breitgefächerte Thema Energie kindgerecht zu vermitteln und das Bewusstsein der Kinder für dieses wichtige Thema zu schärfen. Das Schulprojekt entstand in Zusammenarbeit zwischen der LandshuterEnergieAgentur (LEA) und dem Bund Naturschutz – Kreisgruppe Landshut. Ausführende Kraft bei diesem Projekt ist die LEA, die mit geschulten Mitarbeitern den Schüler die Thematik näher bringt. Die Energiewerkstatt ist in 3 Unterrichtseinheiten aufgebaut. Jeder Block umfasst dabei 90 Minuten, in denen zwei Mitarbeiter der LEA zusammen mit den Kindern das Projekt durchführen. Unterrichtseinheit 1: In diesem Modul erfahren die Kinder, was Energie eigentlich ist und welche Energiequellen es gibt. Sie lernen den Unterschied zwischen fossilen und regenerativen Energieformen und erfahren, aus welchen dieser Energieformen in der Deutschland der meiste Strom gewonnen wird. Unterrichtseinheit 2: Nachdem die Kinder nun wissen, wie Energie erzeugt wird, lernen sie mit Hilfe spannender Experimente den Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und Treibhauseffekt kennen. Als Hausaufgabe sollen die Schüler, ausgestattet mit einem Energiemessgerät, der Frage nachgehen, wo verbrauchen wir am meisten Strom und wie kann ich Energie sparen. Unterrichtseinheit 3: Die Durchführung der Hausaufgabe aus Modul 2 dient nun als Grundlage für die letzte Unterrichtseinheit. Dabei wird mit den Kindern auf spielerische Art und Weise reflektiert, welche Geräte zu Hause am meisten Energie „fressen“ und wo man selber Energie einsparen kann. Als Abschluss der „Ausbildung“ erhält jeder Schüler eine Urkunde als Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme an der Energiewerkstatt. Die Energiewerkstatt wurde bereits im Vorfeld an einigen Grundschulen in der Region erfolgreich getestet. Anknüpfend daran sollten möglichst viele Schulen bzw. Klassen die Möglichkeit haben, die Energiewerkstatt zu testen. Durch die Unterstützung regionaler Unternehmen (BMW Group Werk Landshut, Leipfinger Bader KG, Stadtwerke Landshut) konnte das Regionalmanagement in einer Pilotphase 30 Klassen aus Stadt und Landkreis die Energiewerkstatt ermöglichen. Nachdem nun alle 30 Klassen ihre Energiewerkstatt durchgeführt haben, ist die Resonanz der Lehrkräfte, aber auch der Schüler durchweg positiv. Neben dem theoretischen Part, war das Highlight für die Kinder das Modul 2, in dem sie sich selbst betätigen durften und viele Versuche eigenständig durchführen konnten. Mit viel Wissbegierde, erstaunlichem Wissen und großem Ideenreichtum haben sich die Kinder sehr engagiert eingebracht und selbst die Tutoren immer wieder zum Staunen gebracht. Wie geht es 2017 weiter? Erfreulicherweise wird auch im Jahr 2017 die Energiewerkstatt wieder stattfinden und damit erneut 30 Klassen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen über Energieverbrauch und Energiesparen zu erweitern. Wie bereits im letzten Jahr unterstützten auch 2017 wieder regionale Unternehmen (BMW Group Werk Landshut, Leipfinger Bader KG, Stadtwerke Landshut) das Projekt. Als neuer zusätzlicher Sponsor fördert nun auch die ARISTOTHERM Christian Kliche GmbH & Co.KG seit diesem Jahr die Energiewerkstatt.
Posted by Projektmanager in Regionalmanagement

AG MINT Werkstatt

AG MINT Werkstatt

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

Die Arbeitsgruppe MINT Werkstatt wurde unter dem Dach der Bildungsregion Landshut gegründet und möchte das Projekt, welches schon sehr erfolgreich an der Grund- und Mittelschule Buch am Erlbach läuft, in der Region Landshut ausweiten und viele neue Standorte schaffen. Ursprung war die bundesweite Initiative „MINT Zukunft schaffen“, die sich für die Förderung der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einsetzt. Das Handwerk, Naturwissenschaften und der digitale Bereich stehen im Vordergrund. Es wird experimentiert und Handwerkliches erlernt: Schrauben, Drehen, Bohren, Sägen, Apps programmieren, 3-D-Drucken und noch vieles mehr. An verschiedenen Stationen betreuen und unterstützen sogenannte Coaches (Maker). Sie sind meist Techniker, Meister, Handwerker, Azubis, Studierende oder Lehrkräfte aus den verschiedenen MINT Richtungen. Die MINT Werkstatt ist ein Ort zur Förderung der Kreativität und der Hand- und Kopfarbeit. Sie fördert eigenständiges Handeln und die soziale Kompetenz im gemeinschaftlichen Werkeln. Sie ist offen für alle: Nicht nur für die junge Generation; neben Kindern und Jugendlichen können sich gerne Interessierte jeden Alters als Coach und/oder Ideenträger in die MINT Garage einbringen. Sie möchten sich bei diesem Projekt engagieren? Die Arbeitsgruppe freut sich auf Sie! Alfred Kuttenlochner (Kreishandwerkerschaft Landshut), Viola Kübler (Schule-Wirtschaft Beauftragte des Schulamtes), Judith Hermann (MINT Zukunft schaffen) Die erste MINT-Werkstatt startete am 22. Oktober 2016 an der Grund- und Mittelschule Essenbach
Posted by Projektmanager in Bildungskoordination, Regionalmanagement